OKTOBERFEST 2014 – Do 26.6.2014

Wir laden Euch wieder herzlich ein mit uns am System und an der Weisswurst zu knabbern
am Donnerstag, den 26. Juni 2014
ab 18:00 Uhr
im Gasthaus “Steneck”, Leopoldstrasse 21

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DANKE DANKE DANKE DANKE…. an die Brotbuben (und -mädchen) der Feinbäckerei Lener in der Leopoldstrasse, die uns heuer die wunderbaren Brezen für unser Fest spendiert haben.

 

„Der disziplinierende Staat“ – Do 22. Mai 14, 18.00 Uhr

„Die Termiten – Plattform für Kritische Sozialarbeit in Tirol“ lädt herzlich zum zweiten Termin der Veranstaltungsreihe zum Thema „Bestrafen der Armen“ ein

 
„Der disziplinierende Staat“

Nicolas Grießmeier, Dipl. Sozialpädagoge (FH) , MA 

Donnerstag, 22. Mai 2014
18.00 – 20.00 Uhr
Löwenhaus im Keller, Rennweg 5, 6020 Innsbruck
 

Sanktionen stellen in der Sozialgesetzgebung ein Instrument der Disziplinierung dar. Die Einführung von Sanktionen ist eng verknüpft mit dem neoliberalen Menschenbild, welches sich auch in der Sozialpolitik und der Sozialen Arbeit durchgesetzt hat – frei nach dem Motto „Jeder ist seines Glückes Schmied“ – mit der Folge einer massiven Abwertung Arbeitssuchender. Sanktionen bei Arbeitslosengeld II – Empfängern in Deutschland sind keine Randerscheinung. 2012 wurden über eine Million Kürzungen der Sozialhilfe wegen „fehlender Mitwirkung“ verhängt. Durchschnittlich sind 10.000 Bürger von Totalsanktionen auf Null betroffen.

Nicolas Grießmeier zeigt in seinem 2012 erschienenen Buch nach Erläuterung der aktuellen Rechtslage unter Verweis auf existierende Forschungsstudien und Praxisbeispiele auf, welche fatalen sozialen, psychischen und gesundheitlichen Auswirkungen diese Sanktionen bei den Betroffenen haben – bis hin zur Wohnungslosigkeit und dem Verlust des regulären Krankenversicherungsschutzes. Es wird dargestellt, in welchen Aspekten (höherprozentige) Sanktionen gegen das Grundgesetz und die internationalen Menschenrechtskonventionen verstoßen und welche Handlungsspielräume und Interventionsmöglichkeiten die einzelnen Akteure – MitarbeiterInnen von Jobcentern, Betroffene und SozialarbeiterInnen – besitzen. Im zweiten Teil des Buches setzt sich Nicolas Grießmeier mit der Profession „Soziale Arbeit“ auseinander.
Nicolas Grießmeier ist auch beim Arbeitskreis Kritische Sozialarbeit München engagiert.

Näheres zum Buch von Nicolas Grießmeier gibt’s hier zu lesen.

Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion, bei der wir sicher auch über die österreichische Situation sprechen werden (Kürzungen bzw. Streichen bei Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Mindestsicherung).

Aufgrund des begrenzten Platzangebotes bitten wir um baldige Anmeldungen bis spätestens 17.05.2014 an kontakt@dietermiten.at

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„Grundversorgung für AsylwerberInnen in Tirol – eine kritische Perspektive“ – Do 3.4.13, 18.00Uhr

„Die Termiten – Plattform für Kritische Sozialarbeit in Tirol“ lädt herzlich zum 1. Termin  der Veranstaltungsreihe „Bestrafen der Armen“ ein:

„Grundversorgung für AsylwerberInnen in Tirol – eine kritische Perspektive“

Katharina Lang, Mag.FH, Andreas Karrer, BA, MA

 Donnerstag, 03.April 2014, 18.00 – 20.00 Uhr
Löwenhaus im Keller, 
Rennweg 5, 6020 Innsbruck 

Katharina Lang und Andreas Karrer, PLATTFORM RECHTSBERATUNG für Menschenrechte, werden in ihrem Vortrag die Bestimmungen der Grundversorgung für AsylwerberInnen in Tirol aus einer kritischen und menschenrechtlichen Perspektive erörtern. Ausgehend von den EU-Aufnahmerichtlinien für Flüchtlinge werden die Verhältnisse in Österreich und im Speziellen in Tirol beleuchtet.

Die Vortragenden werden die Bestimmungen der Tiroler Grundversorgung in Hinblick auf die Unterscheidung zu den Leitsätzen der Mindestsicherung beleuchten und die, aus ihrer Sicht, menschenrechtswidrigen Zustände in eben diesen Bestimmungen und in deren praktischer Ausgestaltung darlegen. Bezug genommen wird dabei unter anderem auf die aktuellen Bestrebungen allgemeine österreichweite Mindeststandards für AsylwerberInnen auszuarbeiten. Abschließend werden Veränderungswünsche und Verbesserungsvorschläge diskutiert.

Aufgrund des begrenzten Platzangebotes bitten wir um baldige Anmeldungen bis spätestens 29.03.2014 an kontakt@dietermiten.at und freuen uns über einen interessanten Abend.

Weitere Informationen zu „Die Termiten – Plattform für Kritische Sozialarbeit in Tirol“ sowie zu den anderen Veranstaltungen sind unter www.dietermiten.at abzurufen.

Außerdem möchten wir auf eine spannende Veranstaltungsreihe der Plattform Rechtsberatung rund um Themen Flucht, Aktivismus uns Solidarität hinweisen, näheres hier

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„Bestrafen der Armen“ – neue Veranstaltungsreihe

Die Termiten – Plattform für Kritische Sozialarbeit in Tirol – beabsichtigt heuer zum Thema „Bestrafen der Armen“ eine weitere Veranstaltungsreihe zu organisieren.
Bis Frühjahr 2015 soll das Thema „Bestrafen der Armen“ aus den unterschiedlichsten Perspektiven und unter verschiedenen Aspekten beleuchtet und diskutiert werden.
Beabsichtigt ist mit mehreren Veranstaltungen eine Plattform für Diskussion für alle am Thema Interessierten zu bieten. Zu Beginn jeder Veranstaltung wird es einen kurzen themenspezifischen Input eines/r geladenen ReferentIn geben (ca. 20 – 30 Minuten), der im Anschluss für rege Diskussion sorgen soll.
Am Ende der Reihe ist eine Abschlussveranstaltung geplant, in der die verschiedenen Erkenntnisse aus den einzelnen Abenden zusammenfließen sollen. Ihr/Sie werden in Kürze via Email über den ersten Termin informiert werden und wir freuen uns über dein/Ihr Interesse.

Menschen, die durch die Folgen von Globalisierung, durch die Deregulierung der Wirtschaft, die Prekarisierung von Beschäftigungsverhältnissen und den Rückbau der sozialen Sicherung auf dem Weg des sozialen Abstiegs sind, scheinen sich häufiger in den Maschen des Gesetzes zu verfangen. Menschen in prekären Lebensumständen werden immer weniger durch einen Sozialstaat geschützt und unterstützt, sondern von einem zunehmend strafenden Staat  begleitet.

Leitbild des Neoliberalismus ist kein schwacher, demokratischer und toleranter, vielmehr ein hart durchgreifender und nötigenfalls disziplinierender Staat. Das raue öffentliche Klima, die verschärfte Disziplinierung durch Sozialgesetze beziehungsweise Verwaltungsrichtlinien und die zunehmende Repression der Behörden spüren hauptsächlich Langzeitbeschäftigungslose oder Personen, die seit langer Zeit auf Arbeitssuche sind, Bezieherinnen und Bezieher von Mindestsicherung (früher Sozialhilfe) und Wohnungs- beziehungsweise Obdachlose. Menschen in Not geraten schnell in den Verdacht mit staatlichen Mitteln missbräuchlich umzugehen.

Armut wird zunehmend individualisiert, Arme werden zu BittstellerInnen und EmpfängerInnen von caritativen Zuwendungen gemacht. Arme werden zu TäterInnen,  Politik, Staat und Verwaltung bekämpfen die Armen und nicht die Armut. Soziale Einrichtungen werden mehr und mehr zu bürokratischen und kontrollierenden Institutionen. Jede Form nichtkonformen Verhaltens wird mit Sanktionen bedroht.

Tatsächlich produziert der Neoliberalismus die Verbrechen, die er zu bekämpfen vorgibt: Wer Menschen in Chancenlosigkeit hält, braucht sich über die Folgen nicht zu wundern. Wer die Bedürftigen als Objekte staatlicher Reglementierung behandelt und nicht mit Respekt, wird das Vertrauen in den Staat und in die Demokratie gefährden. 

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„Armutsfalle Wohnen – Möglichkeiten und Grenzen der Sozialarbeit“ – Podiumsdiskussion Do 14.11.13, 18.00 Uhr

Den Abschluss unsere Veranstaltungsreihe zu Thema „Wohnen“ bildet die kommende Podiumsdiskussion.

Dieser Veranstaltung, gemeinsam mit der Kammer für Arbeiter und Angestellte, sollen die bisherigen Erkenntnisse, Vorschläge und Forderungen konstruktiv ausgetauscht werden.

„Armutsfalle Wohnen – Möglichkeiten und Grenzen der Sozialarbeit“

Donnerstag 14.11.2013
18:00 Uhr
im großen Saal der Arbeiterkammer in Innsbruck

Begrüßung: Erwin Zangerl, AK-Präsident

  • Ahmet Demir, Grüner Landtagsabgeordnete und Sozialsprecher
  • Wilfried Hörtnagl, Fachbereichsleiter Abteilung Wohnbauförderung, Land Tirol
  • Mag. Karl Ladenhauf, Fachbereichsleiter Abteilung Wohnbauförderung, Land Vorarlberg
  • Christian Zabernig, Referatsleiter Wohnungsvergabe, Innsbruck
  • Sabine Trummer  DOWAS Chill Out, Innsbruck
  • Dr.in  Waltraud Kreidl, dietermiten – Plattform kritische Sozialarbeit Tirol

Moderation: Dr.in Margret Aull

Interessierte sind herzlich willkommen!

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„Mindestsicherung und Wohnen“ – Zusammenfassung der Veranstaltung vom 12.9.13

Marion Kapferer (Dowas Chill out) und Josef Mooser (Dowas Beratungsstelle) haben in ihrem Input die gesetzlichen Grundlagen des Tiroler Mindestsicherungsgesetzes (TMSG) in Bezug auf Wohnkosten kurz erläutert und sind anschliessend auf die Probleme eingegangen, die es beim Vollzug des Gesetzes gibt.
In der-  dem Input folgende – Diskussion war vor allem der im Vortrag beschriebene, und von den an der Veranstaltung teilnehmenden SozialarbeiterInnen bestätigte, zum Teil menschenverachtende Umgang – insbesondere am Sozialamt Innsbruck – Thema.

Eine ausführliche Zusammenfassung der Diskussion finden Sie hier.

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„Mindestsicherung und Wohnen“ – Do 12.9.13, 18.00 Uhr

„Die Termiten – Plattform für Kritische Sozialarbeit in Tirol“ lädt herzlich zum 5. Termin der Veranstaltungsreihe zum Thema „Wohnen“ ein:

„Mindestsicherung und Wohnen“

Marion Kapferer, DOWAS / CHILL OUT und 
 Josef Mooser, DOWAS / Beratungsstelle

Donnerstag, 12. September 2013
18.00 – 20.00 Uhr
Löwenhaus im Keller, Rennweg 5, 6020 Innsbruck

Marion Kapferer und Josef Mooser werden in ihrem Input die gesetzlichen Grundlagen des Tiroler Mindestsicherungsgesetzes (TMSG) in Bezug auf Wohnkosten kurz erläutern und anschließend auf die Probleme eingehen, die es beim Vollzug des Gesetzes gibt.
Die ReferentInnen werden den Schwerpunkt auf die Diskrepanz zwischen geltendem Gesetz und der tatsächlichen Vollzugspraxis legen – und den Fokus dabei auf die negativen Auswirkungen dieser Praxis für die AntragstellerInnen legen. Ebenso gibt es aber konkrete Vorstellungen darüber, wie ein menschenwürdiger und gesetzeskonformer Vollzug sein muss bzw. Verbesserungen es im TMSG braucht.

Nach dem Input wird es wie immer Zeit für eine Diskussion geben.
Zu dieser Veranstaltung sind neben Interessierten aus dem Bereich der Sozialen Arbeit auch VertreterInnen aus Politik und Verwaltung eingeladen.
Aufgrund des begrenzten Platzangebotes bitten wir um baldige Anmeldungen bis spätestens 06.09.2013 an kontakt@dietermiten.at und freuen uns über einen interessanten Abend.

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„Voraussetzungen und Möglichkeiten der Wohnungssicherung” – Zusammenfassung der Veranstaltung vom 23.5.2013

Am 23.05.2013 haben die Termiten im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe zum Thema „Wohnen“ DSA Renate Kitzmann und DSA Kurt Feichter eingeladen, um das Konzept  der „FAWOS –Fachstelle für Wohnungssicherung“ vorzustellen und über die „Voraussetzungen und Möglichkeiten der Wohnungssicherung” zu berichten.
Der Vortrag wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt und findet sich hier.
Wie erwartet wurde sehr viel nachgefragt und das Konzept von den erschienenen TeilnehmerInnen lebhaft diskutiert.

Eine ausführliche Zusammenfassung der Veranstaltung vom 23.5.2013 ist hier zu lesen.

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